von Admin am Mi 18. Mär 2009, 11:05
Mein Erfahrungsbericht - Verfasser: Admin
Eigenblutbehandlung bzw. Eigenbluttherapie
Eigenblutbehandlungen sollen bei Hautkrankheiten wie Akne, Pickel und Mitesser aber auch Z.B. bei Allergien, Rheuma etc. helfen. Hauptsächlich führen Heilpraktiker Eigenblutbehandlungen durch. Normalerweise wird etwas Blut aus der Armvene entnommen, anschließend evtl. mit z.B. Sauerstoff vermischt und dann wieder zurück injiziert.
Positives:
Krankheiten können sich vielleicht verbessern.
Negatives:
Gefahr von Infektionen
Blutabnahme kann zu Ohnmacht führen
unangenehmes Gefühl beim wieder einspritzen des Blutes (injizieren)
bei Schwangerschaft nicht zu empfehlen!!!
viele Behandlungen notwendig
auf Dauer teuer (pro Behandlung ca. 15 bis 50 Euro)
Wirksamkeit nicht wissenschaftlich bewiesen
Meine Erfahrung:
Ich bin 2-4x monatlich zu meinen Heilpraktiker und lies bei mir eine Eigenblutbehandlung durchführen. Ich freute mich wirklich nie auf diesen Termin, da die Behandlung nicht gerade schmerzfrei und ungefährlich ist. Zum Glück habe ich kein Problem mit Blutabnahme und ich wurde nicht ohnmächtig. Was mich aber sehr störte war die anschließende Blut Injektion, denn diese empfand ich als sehr unangenehm und schmerzhaft. Des Weiteren ist nicht auszuschließen, dass es zu einer Infektion kommen kann, wenn die Spritze falsch bzw. ungenügend sterilisiert wurde. Die Eigenblutbehandlung führte ich über 5 Monaten durch. Nachdem mir die immer anfallenden 25 Euro Behandlungskosten zu teuer wurden und ich keine Verbesserung meiner Haut feststellen konnte, brach ich die Behandlung ab.
Mein Fazit:
In Anbetracht der vielen Nebenwirkungen und der Gefahr dass es zu Infektionen (auch HIV) kommen kann, empfehle ich keinem die Eigenblutbehandlung weiter. Die Behandlung ist teuer und eine dauerhafte Heilung der Akne ist sehr unwahrscheinlich! Die behauptete Wirkungsweise ist außerdem nicht wissenschaftlich nachgewiesen.
Note:
5